Halal-Fleisch wird Goldgrube für Fast-Food-Ketten

Quick startet in Frankreich mit 22 Filialen für Muslime durch

Paris/München (pte/31.08.2010/13:55) - Die belgische Fast-Food-Kette Quick setzt in Frankreich ab sofort auf Fleisch, das nach den islamischen Regeln hergestellt wurde. Der Vorstoß kommt in dem boomenden und multikulturellen Markt nicht von ungefähr. Ähnlich wie in Großbritannien (pressetext berichtete) verspricht sich der Konzern Erfolge, wie sie schon Nestlé oder Unilever im Segment des Halal-Fleischs zu verzeichnen hatten. So will Quick künftig in 22 Filialen Halal-Essen für gläubige Muslime anbieten.

Nachfrage bestimmt Angebot

Dass das Konzept aufgeht, belegen nicht nur Wettbewerber, sondern auch erste Testversuche in der Praxis. Quick zufolge sind die Versuche in Frankreich in nur wenigen Wochen so gut verlaufen, dass Unternehmenschef Jacques-Edouart Charret heute, Dienstag, angekündigt hat, sein Angebot in diesem Segment auszubauen. Allein in der Millionenmetropole Paris werden ab morgen zehn Quick-Geschäftslokale auf die Halal-Reinheitsgebot-Produktion umgestellt. Als Zugeständnis, so das Unternehmen, wird es auch weiterhin “normale” Hamburger geben.

Auch wenn diese herkömmlichen Fast-Food-Produkte für nicht-muslimische Kunden künftig in Halal-Filialen nur noch aufgewärmt, aber nicht dort zubereitet werden, begrüßen Experten die Produktdiversifizierung. “Das Konzept wird aufgehen. Denn die Nachfrage bestimmt das Angebot. Zudem lassen sich damit nicht nur neue Zielgruppen erschließen, sondern auch neue Trends kreieren”, unterstreicht Marketingfachfrau Anne M. Schüller von der gleichnamigen Beratungsgesellschaft auf Nachfrage von pressetext.

2010 rund 641 Mrd. Dollar Umsatz

Ähnlich shari’ah-konformen Produkten in der Finanzindustrie (Islamic Finance) (pressetext berichtete) erhoffen sich viele Lebensmittelhersteller lukrative Umsätze. Dass sich das Geschäftsfeld lohnt, zeigt sich vor allem mit Blick auf die muslimisch geprägten Einwohnerzahlen in den einzelnen Märkten. Allein in Deutschland leben zwischen 3,8 und 4,3 Mio. Muslime. Lag der weltweite Umsatz mit islam-konformen Lebensmitteln 2004 noch bei 587 Mrd. Dollar, sollen es dieses Jahr 641 Mrd. Dollar sein.

Auch wenn Branchenkenner im Halal-Segment 2010 allein für Europa einen Umsatz von 67 Mrd. Dollar vorhersagen, fürchten viele Händler um einen Imageschaden durch Tierschützer. Die Zurückhaltung vieler Händler hat mit dem Gesetzgeber zu tun. Denn ohne Betäubung zu schlachten, ist in vielen Ländern verboten. Darin liegt für viele Muslime jedoch ein Problem. Denn ein betäubtes Tier gilt als tot. Ein Verzehr wäre in dem Fall ein Verstoß gegen das Aas-Verbot. Um das zu umgehen, importieren viele Händler daher ihr Fleisch aus dem Ausland. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Florian Fügemann
email: fuegemann@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-305

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Die gute Wurst?

Zutaten-Liste von diversen Wurstwaren oder Chemie-Cocktail?

Zutaten-Liste von diversen Wurstwaren oder Chemie-Cocktail?

Ich stelle hier mal auszugsweise die Zutaten-Liste meiner “Lieblingsmetzgerei” rein, die dort seit ein paar Wochen aushängt. “Lieblingsmetzgerei”, weil die manchmal ihren Hähnchengrill raus stellen, damit die ganze Fußgängerpassage danach stinkt. Leider ist das Bild etwas verwackelt, denn ich wollte schnell wieder raus aus dem Laden. Den Geruch von Blut, Verwesung und Tod mag ich nicht so richtig. Außerdem stürzen sich die beleibten Frauen hinter der Theke gerne auf Kinder, um diese mit “leckerer Fleischwurst” anzufixen….

Die Inhaltsstoffe von so einer Wurst haben es in sich: Zucker, Konservierungsstoff: E250, Stabilisator: E471, Antoioxidationsmittel: E300 und Geschmacksverstärker: E261 um einige zu nennen.  Ein wahrer Chemie-Cocktail. Trotzdem ist der Laden jeden Tag brechend voll und hinter der Theke flimmert - ganz modern - der 42″ LCD TV mit Informationen zur Wurstproduktion (latürnich ohne das Töten) und vor der Theke stehen die sabbernden Zombies.

Als nächstes habe ich ein paar Fotos von McDonald’s Kunden, die in einer Baustelle Burger konsumieren. Dazu ein paar Zeilen von dem Text “Macht Fast-Food süchtig”? Einfach köstlich.

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Brauchen wir “Pseudotier”?

Momentan wird verstärkt über Vegetarismus informiert, diskutiert und neue Trends und Zahlen veröffentlicht. Oder es wird allgemein berichtet. DER SPIEGEL 32/2010 vom 09.08.2010 schreibt unter “Lebensstil”: “Intellektuelle verzichten auf Fleisch und wollen so eine bessere Welt schaffen”.

Sicherlich ist das Buch von Jonathan Safran Foer: Tiere essen neben dem Sommerloch nicht unwesentlich dafür verantwortlich. Nicht alles von ihm ist unbedingt nachvollziehbar, aber die Eindrücke die er vermittelt, können sicherlich zum überdenken der Essgewohnheiten anregen.

Auch eine Vegetarier-Messe wird angekündigt: “VeggieWorld”, eine neue vegetarische Messe, soll im kommenden Jahr in Wiesbaden Premiere feiern. Die “VeggieWorld” werde nach Angaben der Veranstalter vom 11. bis 13 Februar Besucher “rund um die gesunde, fleischfreie Lebensweise” informieren. Hört sich sehr gut an. Try it!

Ob das Geschäft mit Imitaten auf Pflanzenbasis boomt, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn sich in meinem Essen etwas befindet, was fleischähnlich aussieht und sich vielleicht sogar genauso kauen lässt, widert mich das eher an. Mit Food-Imitaten holt man wohl eher den normalköstelnden Produktkonsument für ein fleischfreies kulinarisches Abenteuer ab. “Ja, war lecker. Aber hat nicht genau wie Fleisch geschmeckt.”

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Feinschmecker-Grill

Feinschmecker-Grill

Gefunden: der Feinschmecker-Grill. Feinschmecker steht für einen Gourmet. Als Gourmet wird in der deutschen Gastrosophie ein Feinschmecker bezeichnet, ein sachkundiger Genießer raffinierter Speisen und Getränke. Das behauptet zumindest Wikipedia.

Mensch beachte das clever postierte Werbeplakat des Mitbewerbers (links im Bild):
“Durchhalten. Nur noch wenige Meter.”

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Wer macht Tierprodukt-Werbung?

Da musste ich mir heute wirklich TV mit Werbung ansehen und mich grinste dieser Jörg Pilawa in idyllischer Naturkulisse an, während er sich vermuste Tiere von dem Wurstwarenhersteller “Rügenwalder” aufs Brot schmiert.

Auf der Seite von Rügenwalder wird betont, dass Herr Pilawa (”Voll überzeugt”) gerne den Dingen auf den Grund geht und deshalb sogar die Wurstfabrik begutachtete. Ob er die Tiere noch lebend gesehen hat, bevor diese - etwas in der Form entstellt, aber immerhin gut gewürzt - auf seine Brotscheibe und folglich in seinen Magen kamen, ist nicht bekannt.

Dabei düdelt im Hintergrund des Werbespots eine Gitarre, deren Melodie an das friedliche Scarborough Fair von Simon and Garfunkel erinnert. Eines meiner Lieblingsstücke! Opposites attract. Laut Wikipedia ist Jörg Pilawa katholisch, gläubiger Christ, betet täglich und achtet auf eine christliche Erziehung seiner Kinder. So richtig glatt ist er, der Pilawa.

Sammeln wir doch einfach mal die ganzen Promis, Sportler und diversen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die trotz Massentierhaltung und sonstigen Tierquälereien ihre Namen und ihre Gesichter für Tierprodukte - dem schnöden Mammon wegen - zur Verfügung stellen.

Bei Hinweisen zu solchen Profiteuren Personen bitte einen Link zum Nachweis posten. Am besten mit Video.

Update: nachdem ich den Werbspot nun ein paarmal gesehen habe: kann es sein, dass diese Evolutionsbremse in dem Spot wirklich am Ende “sau-lecker” sagt? Erst diese Anspielung, dass Geflügel auch was für (echte?) Männer ist und dann dieses billige unterschwellige Gelabere.

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Verdorben haltbar und keine Gefahr für die Gesundheit

roentgenClostridium estertheticum nennt sich das kälteliebende Bakterium, dass flux nach der WM-Halbfinale-Niederlage gegen Spanien, vakuumverpacktes Wild, Lamm oder Rindfleisch verdirbt. So richtig verderben tut es aber anscheinend nicht, denn das dann schleimige und extrem stinkende Fleisch gilt nach Angaben des “Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (BfR)” aber nicht als krankheitsauslösend und sei deshalb in der niedrigsten Risikogruppe eingestuft worden.

Wissenschaftler tippen von einer maximal zweistelligen Anzahl Tonnen Fleisch, dass die Runde macht - was ja heutzutage geradezu vernachlässigbar und tolerierbar wäre. Denken wir an die ersten Zahlen 2008, die wegen dem irisches Dioxin-Fleischs durch die Medien geisterten. Zuerst waren es ganze 2,4 Tonnen und am Ende offiziell 2000 Tonnen.

Also bitte keine Panik an der Fleischtheke: es ist Grillsaison.

Das BfR betont, dass Vergleiche mit Gammelfleisch daher nicht gezogen werden sollen (böse TAZ!). Befürchtet man wieder einen Verkaufseinbruch bzw. Kaufverlagerung zu anderen Kadaver-Produkten? Das wäre ja bitter, für die armen Fleischproduzenten. Also: es ist kein Gammelfleisch. Es ist Grillsaison. Und bei billigem Massentierhaltungsfleisch muss man nun mal Abstriche bei der Hygiene machen.

Es gammelt doch nur ein bisschen…

Kaufen Sie bitte weiter Fleisch. Und falls Sie so ein Stück Massentierhaltungs-Lebenkraft aus seiner Vakuumfolie zum konsumieren schälen und es stinkt zum Himmel: der Metzger Ihres Vertrauens wird es sicherlich gerne umverpacken und umettiketieren. Das gehört zum guten Service.

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Die WM und die Sponsoren

Fußball-WM: Sponsoren im Kreuzfeuer der Kritik
Experten: “FIFA verpasst Chance, für gesundes Leben zu werben”
Die WM-Sponsoren wurden eindeutig nicht nach Gesundheitskriterien gewählt (Foto: Wikimedia Commons)

London/Georgia/Wien (pte/07.06.2010/13:45) - Der internationale Fußballverband FIFA hat sich mit der Auswahl seiner Sponsoren für die Fußball-WM in Südafrika ein Eigentor geschossen. So lautet die Kritik des World Cancer Research Fund WCRF http://www.wcrf.org, in deren Mittelpunkt besonders die Sponsoren Coca Cola, McDonalds und Budweiser stehen. “Würde die FIFA mit gutem Beispiel vorangehen und verkünden, dass sie künftig keine Sponsoren akzeptiert, die für ungesunde Produkte stehen, könnte das der Gesundheit der Menschheit starken Auftrieb geben”, so Teresa Nightingale, Geschäftsführerin der Organisation, gegenüber der BBC.

Verpasste Chance für Kampf gegen Übergewicht

Dass dem Fußball Sponsoren gut täten, die für Gesundheit und aktiven Lebensstil stehen, betont auch Andrea Hofbauer, Vorsitzende des Diätologenverbandes http://www.diaetologen.at gegenüber pressetext. “Fußball erreicht genau die breite Zielgruppe, die sonst nur schwer für Gesundheitsbotschaften angesprochen werden können. Es wäre gelebte Corporate Social Responsibility, wenn auch einzelne Verbände und Sportvereine, die teils bis zu Millionen Fans hinter sich haben, in ihren Grundregeln niederschreiben, dass sie für gesunde Werte stehen.”

Die Kritik sollte zum Nachdenken anregen, welchen Einfluss Werbung für Fastfood und gezuckerte Getränke auf Kinder hat, informiert der WCRF per Blogeintrag. Umgehend antwortete der Internationale Werbeverband IAA http://www.iaaglobal.org , dass Werbung meist nur marginalen Einfluss auf die Ernährung von Kindern habe. Doch selbst in diesem Fall sei, so die WCRF-Retourkutsche, schon ein kleiner richtiger Schritt wichtig, um etwa Übergewicht zu bekämpfen. Für die WM 2014 in Brasilien wird sich freilich noch wenig ändern, denn die Verträge der drei kritisierten Sponsoren reichen noch bis dorthin.

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Vegetarier.Net jetzt auch für Mobilgeräte

QR code - m.vegetarier.netDiesmal in eigener Sache: unter m.vegetarier.net ist unsere Seite nun überall mit einem aktuellen, internetfähigen Mobiltelefon und einem entsprechenden Zugang ins mobile Internet erreichbar.

Beim Aufruf der mobilen Internetseiten wird die eingesetzte Technologie des anfragende Endgeräts automatisch erkannt und zeigt eine optimale Darstellung der Informationen und Services von vegetarier.net an. Getestet mit iPhone und Android Geräten.

Die nebenstehende Grafik des QR-Codes enthält die Webadresse http://m.vegetarier.net, damit diese nicht mehr eingetippt werden muss.

Viel Spass damit. Rückmeldungen dazu bitte hier rein…

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Der verborgene Tod - Lämmer im Schlachthaus

Der verborgene Tod - Lämmer im Schlachthaus

Der verborgene Tod - Lämmer im Schlachthaus

Jedes Jahr werden in Cannes die besten Fotografen in verschiedenen Kategorien mit dem Sony World Photography Awards und Geld- und Sachpreise ausgezeichnet.

Der italienische Fotograf Tommaso Ausili reichte unter den fast 80.000 Bildeinsendungen seine Bilderserie aus einem Schlachthof ein.

Er nannte die Serie “The Hidden Death” (Der verborgene Tod) und gewann damit den “Iris d´Or” und die begehrte Auszeichnung “Photographer of the Year”.

Schaut euch das Bild links bitte einmal in Originalgröße an…

Bevor mir wieder vorgeworfen wird, dass ich hier ahnungslose(?) Konsumenten mit unappetitlichen Bildern belästige, die so nicht gezeigt werden dürften: so pervers werden nun mal Tierkinder produziert ermordet, damit mensch leckeres(?) Lammfleisch auf den Teller bekommt. Der gemeine Konsument - für den das alles gemacht wird - muss sich doch bei solchen Bildern aus dem Schlachthof stolz auf die Schulter klopfen, oder?

Update: hier weitere Bilder der Serie

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Martin Hacket mit neuem Rekord im Hammelhoden essen

In 15 Minuten verschlang der Wadener Martin Hacket bei der deutschen Hoden-Meisterschaft in seiner Wahlheimat Stuttgart sage und schreibe 63 rohe Hammelhoden!

Mit diesem deutschen Rekord wird der gebürtige Saarländer Deutschland bei den Weltmeisterschaften in Lampurdiskan vertreten.

Hacket, der bereits Rekordhalter im Wattwurm-knabbern und Nacktschnecken-lutschen ist, freute sich überschwänglich über seinen neuen Titel: “Da sind noch ein paar Hoden mehr drin”, meinte er zuversichtlich, während er den gelungenen Abend mit einigen gebratenen Entenembryos zu Ende gehen lies.

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